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Woran ich mich definiere

Jeder Mensch definiert sich an irgendetwas.
Die Nerds an ihren Mathematikkünsten und ihren Charakter, den sie bei World of Warkraft spielen, der schon Level 70 ist und trotzalledem keine Freundin hat.

Der Neunmalkluge und "Ich möchte im Mittelpunkt sein"-Typ durch seine Lügen und durch seine ach so individuellen Künste, die jeder, sofern man Lust hat sich anzustrengen, ebenso schafft.
Ihre Talente sind meistens "Mein Papa war Alkoholiker, deswegen vertrage ich so viel.", "Ich bin intelligent und lasse, selbst wenn ich weiß dass ich falsch liege, meine Version der Wahrheit im Raum stehen, weil ich sie für Wirklichkeit halte!"

Dann gibt es noch die ach so bösen Menschen mit ihren langen schwarz gefärbten Haaren, Nietenarmbändern und ihren trve christraping Black Metal Shirts von Endstulle und Furzum.
Damit man nichts falsches denkt: Ich mag Black Metal mittlerweile sehr gerne, jedoch denke ich, dass man nun wirklich nicht jeden Tag mit voller Montuhr durch die Straßen laufen muss um zu zeigen, dass man bösen antichristlichen Metal hört.

Nicht mal ich laufe jeden Tag mit meiner Kutte rum. Klar, der Stolz sich eine angeschafft zu haben ist da und es hängen auch sehr viele Erinnerungen, Geschichten und vorallem viele Patches dran.
Aber auf dem Weg zur Arbeit, oder zum Ordnungsamt, Anwalt, schlag mich tot, sollte man schon relativ massentauglich erscheinen. Vielleicht zieht man mal nicht das Shirt an, wo sich eine Frau eine Kettensäge in die Intimzone steckt, sondern mal für solche Anlässe ein einfaches T-Shirt.

Nun zu mir.
Ich definiere mich, wie sehr viele Menschen der Szene, an der Musik, die ich höre. Bin auch dementsprechend hauptsächlich mit Leuten unterwegs, die diese auch hören, bin nur in Kneipen und Clubs, wo besagte Musik gespielt wird.
Jedoch auch mal im Irish Pub oder mal in einer stink normalen Kölner Kneipe, wenn ich mit Leuten unterwegs bin, die nicht grade Death Metal hören, sondern mehr diese Pop-Rock Schiene. Klar, Pop-Rock finde ich grausam, aber ich hasse die Menschen nicht, nur weil die andere Musik hören.
Ganz im Ernst, wenn ich jeden Menschen, der keinen Death Metal hört, hassen würde, stände ich relativ alleine da.

Die Kutte ist ein weiterer Teil von mir, die zeigt wer ich eigentlich bin.
Klar, es sind Patches drauf wie Obituary, Slayer, Debauchery und Exhumed, das heißt nicht, dass ich mit einer M4 durch die Innenstadt laufe und Jungfrauen abschlachte.
Im Gegenteil, ich habe Deather als sehr lustige und gesellige Menschen kennengelernt, die sich hoffnungslos besaufen und im Suff rote Autos angrunzen.
Zurück zur Kutte.
Diese ist jetzt stolze zwei Jahre alt, riecht nach allen möglichen Dingen und sieht schon verranzt aus.
In der Innenseite zähle ich nun rund 68 Unterschriften, vom kleinen Metaller aus Buxdehude bishin zu großen Musikern wie Terry Butler (Death/6FU) und Thomas Gurrath (Debauchery).
An der rechten Brust, bzw. in Schlüssenbeinhöhe befindet sich der Clubpatch der "Iron Igels" mit denen ich des öfteren munter ganze Nächte durchgesoffen hatte.

Okay, erstmal genügend getippt, muss mich auch noch um andere Sachen kümmern.

To be continued...
27.3.08 14:12
 


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